Integrierte Versorgung: Gewerbliche Infizierung bei Fallpauschalen

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Fallpauschalen werden von der Krankenkasse gezahlt, um gleichzeitig die medizinische Betreuung und die Abgabe von Medikamenten bzw. Hilfsmitteln zu begleichen. Damit führen die Fallpauschalen zu teilweise gewerblichen Einkünften.

Während in Einzelpraxen gewerbliche und freiberufliche Einkünfte noch verhältnismäßig einfach voneinander getrennt werden können, müssen Gemeinschaftspraxen bluten: Sobald die Geringfügigkeitsgrenze von 1,25% für gewerbliche Einkünfte überschritten ist, kommt es zu einer »gewerblichen Infizierung« der gesamten Tätigkeit. Die Folge: Alle Einkünfte der Gemeinschaftspraxis sind als gewerbliche Einkünfte zu versteuern, der Gewinn unterliegt zudem der Gewerbesteuer (BMF-Schreiben vom 1.6.2006, DB 2006 S. 1763).

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