Betriebsausgaben: Kreditkartengebühren nicht vergessen!

 - 

Wenn Ihre Kunden mit Kreditkarte bezahlen, dann vergessen Sie nicht, die Kreditkartengebühren als Betriebsausgaben zu erfassen. Umsatzsteuer fällt dabei übrigens nicht an.

Wenn Sie die Zahlung per Kreditkarte akzeptieren, dann wird Ihnen der Kaufpreis vom Kreditkartenunternehmen überwiesen. Von diesem Kaufpreis behält es einen geringen Prozentsatz für die eigene Dienstleistung ein.

In Ihrer Einnahmen-Überschuss-Rechnung erfassen Sie dennoch den vollen Kaufpreis, den Ihr Kunde gezahlt hat, als Betriebseinnahme. Die Kreditkartengebühren erfassen Sie hingegen als Betriebsausgabe. Am besten richten Sie sich eine Neue eigene Position mit der Bezeichnung Kreditkartengebühren ein.

Kreditkartengebühren sind von der Umsatzsteuer befreit. Erfassen Sie die Betriebsausgabe also brutto gleich netto, indem Sie als Umsatzsteuersatz 0 % einstellen.

Weitere News zum Thema

  • Dienstwagen für Ehegatten mit Minijob

    [] Die Kosten für einen Dienstwagen können auch dann als Betriebsausgaben abzugsfähig sein, wenn das Auto dem Ehegatten im Rahmen eines Minijobs überlassen wird. So entschieden vom FG Köln für den Fall einer sog. Barlohnumwandlung . mehr

  • Betriebsausgaben: Steuer auf Geschenke gehört zur 35-Euro-Grenze

    [] Geschenke an Geschäftsfreunde sind nur dann als Betriebsausgaben abziehbar, wenn sie maximal 35 Euro gekostet haben. Wenn Sie sich für die pauschale Versteuerung der Geschenke entschieden haben, müssen Sie dabei gut aufpassen – meint der BFH. Glücklicherweise ist die Praxis pragmatischer! mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.