Keine Ansparabschreibung für Existenzgründer bei geringen selbstständigen Einkünften vor der Betriebseröffnung

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Schon die »normale« Ansparabschreibung ist ein wunderbares Gestaltungsinstrument. Viel besser ist aber die Ansparabschreibung für Existenzgründer, denn für sie gibt es keinen »Strafzins«!

Leider bekommen viele Jungunternehmer nur die »normale« Ansparabschreibung. Der Grund: Wenn sie in den letzten fünf Jahren vor der Betriebseröffnung geringe Gewinneinkünfte erzielt haben, gelten Sie schon nicht mehr als Existenzgründer im Sinne des § 7 g EStG. Eine Bagatellgrenze gibt es bisher nicht.

Leider hat der BFH entschieden, dass das so auch richtig ist: Wegen der Missbrauchsgefahr habe der Gesetzgeber den Begriff des Existenzgründers sehr eng gefasst (BFH-Urteil vom 2.8.2006, XI R 44/05, BStBl. 2006 II S. 903).

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