Unterhaltsleistungen: Scheitert der Abzug, wenn der Empfänger unverkäufliches Vermögen besitzt?

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Greifen Sie einem Angehörigen oder einer Ihnen nahe stehenden Person in einer Zwangslage finanziell unter die Arme, dürfen Sie Ihre Unterstützungsleistung steuermindernd geltend machen. Dann müssen aber bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Zum Beispiel darf die unterstützte Person kein oder nur geringes eigenes Vermögen besitzen.

Hintergrund: Bevor die Allgemeinheit sich durch die Steuerermäßigung an Ihren Zahlungen beteiligt, muss der Unterstütze sein eigenes Vermögen für seinen Unterhalt einsetzen. Das leuchtet wohl jedem ein. Was ist aber, wenn der Unterstützte das gern tun würde, das Vermögen aber leider unverkäuflich ist - zum Beispiel wegen eines Belastungs- und Veräußerungsverbotes? Diese Frage muss nun der BFH in der Revision III R 48/05 beantworten.

Steuertipp:
Will der Finanzbeamte bei Ihnen keine Unterstützungsleistungen steuermindernd berücksichtigen, obwohl die von Ihnen unterstützte Person ihr Vermögen gar nicht für den eigenen Unterhalt einsetzten kann? Dann sollten Sie Einspruch einlegen und mit Hinweis auf die Revision das Ruhen des Verfahrens beantragen. So sichern Sie sich Ihre Rechtsposition und können in Ruhe die Entscheidung des BFH abwarten.

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