Finanzielle Entlastung bei künstlicher Befruchtung geplant

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Paare, die aus medizinischen Gründen keine Kinder bekommen können, sollen unterstützt werden. Künftig soll der Bund die Kosten der künstlichen Befruchtung zu 25 % mitfinanzieren, teilt der Bundesrat in einer Pressemitteilung mit.

Da die gesetzliche Krankenversicherung die Hälfte der Kosten einer künstlichen Befruchtung zu tragen hat, würde der von den Betroffenen selbst zu finanzierende Anteil auf 25 % sinken.

Der Bundesrat betont in seinem am 2.3.2012 beschlossenen Gesetzentwurf, dass Paare, die sich für eine Familie entschieden haben, Unterstützung benötigen und verdienen. Gerade ungewollte Kinderlosigkeit würde oft als schwerer Mangel in der persönlichen Lebensplanung angesehen. Mit ihrem Vorstoß möchten die Länder daher eine finanzielle Entlastung von Paaren mit Kinderwunsch bei den Kosten einer künstlichen Befruchtung erreichen.

Der Gesetzentwurf wird nun an die Bundesregierung übermittelt. Diese leitet ihn innerhalb von sechs Wochen an den Bundestag weiter und legt dabei ihre Auffassung dar.

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