Wodurch sich die Einkommensgrenze Ihres Kindes verschieben kann

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Droht Ihr Kind die Einkommensgrenze zu überschreiten und somit den Kindergeldanspruch zu verlieren?

Dann sollte es alle Möglichkeiten nutzen, um Einkommen in ein späteres Kalenderjahr zu verschieben. Sinnvoll ist das insbesondere dann, wenn es in dem späteren Jahr ohnehin kein Kindergeld mehr gibt, zum Beispiel weil Ihr Kind zwischenzeitlich die Altersgrenze überschritten hat. Manchmal reicht es schon aus, das Einkommen in einen Monat nach dem Ende des Berücksichtigungszeitraums zu verschieben.

Möglichkeiten bieten sich insbesondere bei einer selbständigen Tätigkeit an: Ihr Kind kann eine Rechnung erst zu Beginn des neuen Jahres stellen statt knapp vor Jahresende. Oder es reizt bei einer Lieferantenrechnung das Zahlungsziel nicht voll aus, sodass die Kosten den Gewinn noch im alten Jahr schmälern.

Auch eine Umschichtung beim Kapitalvermögen bietet sich an. Ihr Kind kann das Kapital z.B. in Zerobonds (Nullkuponanleihen) anlegen. Bei diesen Anlagearten wird der Zinsertrag erst am Ende der Laufzeit fällig. So können Sie erreichen, dass Ihr Kind ein paar Jahre lang keine Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt.

Bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung kommt vielleicht ein Mieterwechsel gerade recht, um fällige Erhaltungsaufwendungen an der Wohnung vorzunehmen. Optimal wäre es, wenn die Wohnung in dieser Zeit unbewohnt ist, weil ansonsten ohnehin eine Mietkürzung drohen würde.

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