So sichern Sie sich das Kindergeld, wenn Ihr Kind bald zum Bund muss

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Für ein volljähriges Kind, das arbeitsuchend ist, können Sie bis zu seinem 21. Lebensjahr Kindergeld bekommen, für ein ausbildungswilliges Kind bis zu seinem 25. Lebensjahr. Diese Berücksichtigungsgründe müssen i. d. R. herhalten, wenn Ihr Kind bald zum Grundwehr- bzw. Zivildienst muss und deshalb keinen Ausbildungsplatz findet.

Oft gibt es Streit mit der Familienkasse, welche Voraussetzungen Ihr Kind erfüllen muss, damit die Behörde es als arbeitsuchend bzw. ausbildungswillig anerkennt.

Auf der sicheren Seite sind Sie nur, wenn Ihr Kind sich bei der Agentur für Arbeit persönlich arbeitslos meldet und sein "Bewerberangebot" weiter aufrecht erhält - also den Einladungen der Agentur für Arbeit zum Beratungsgespräch nachkommt.

Steuertipp
Verweigert die Familienkasse Ihnen das Kindergeld, weil Ihr Kind bei der Arbeitsagentur nicht (mehr) als arbeitsuchend geführt wird? Dann müssen Sie Einspruch einlegen und das Ruhen des Verfahrens beantragen. Weisen Sie in Ihrem Antrag auf das Verfahren III R 4/06 hin.

Hat Ihr Kind das 21. Lebensjahr schon überschritten, muss es durch regelmäßige Bewerbungen seine Ausbildungswilligkeit nachweisen. Einzelheiten zu den Berücksichtigungsgründen bei einem volljährigen Kind finden Sie im Steuer-Spar-Berater.

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