Mit der Altersvorsorge das Kindergeld retten

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Kindergeld für ein volljähriges Kind können Sie nur bekommen, wenn das Kind mit seinen Einkünften und Bezügen unter der Einkommensgrenze bleibt. Verdient es auch nur einen Euro zuviel, wird es teuer: Sie verlieren das Kindergeld für das ganze Jahr und mit ihm alle kindergeldabhängigen Vergünstigungen.

Deshalb ist es wichtig, die Entwicklung des Kindeseinkommens schon im laufenden Jahr zu beobachten, um ggf. rechtzeitig gegensteuern zu können.

Steuertipp
Hat Ihr Kind Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit?
Dann kann es durch den Aufbau einer Altersvorsorge seine Einkünfte reduzieren und so unter die Einkommensgrenze rutschen.

Ein rentenversicherungspflichtiger Arbeitnehmer kann verlangen, dass sein Arbeitgeber ein Teil des Gehaltes für die betriebliche Altersvorsorge zurückgelegt - sogenannte Entgeltumwandlung. Die Beiträge an eine Direktversicherung, Pensionskasse oder Pensionsfonds sind bis zu einem bestimmten Höchstbetrag steuer- und sozialversicherungsfrei. Und das Beste: Sie bleiben bei der Prüfung der Einkommensgrenze für das Kindergeld außen vor, denn sie zählen nicht zu den Bezügen.

Bevor Ihr Kind einen solchen Vertrag abschließt, sollte es sich umfassend informieren, denn es bindet für lange Zeit erhebliches Kapital.

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