Ihr Kind darf Ihnen durch gewollten Verlust das Kindergeld retten

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Damit Sie für ein volljähriges Kind noch Kindergeld bekommen, muss es sich zum Beispiel in Ausbildung befinden. Außerdem darf es eine bestimmte Einkommensgrenze nicht überschreiten.

Steuertipp

Beobachtet Ihr Kind sein Einkommen schon während des Jahres, kann es rechtzeitig gegensteuern, wenn es der Grenze bedrohlich nahe kommt.

Da bietet es sich beispielsweise an, dass Ihr Kind bewusst einen Verlust in Kauf nimmt. Diese Strategie hat der BFH jetzt offiziell abgesegnet: Führt ein Kind bewusst einen Verlust herbei, steht den Eltern das Kindergeld zu, wenn die Einkommensgrenze auf diese Weise unterschritten wird (BFH-Urteil III R 1/06 vom 18.05.2006, BFH/NV 2006, Seite 1825).

Im Streitfall hatte sich der Sohn als Kommanditist an einer Kommanditgesellschaft beteiligt und damit Verlust gemacht. Die Auffassung des Gerichtes: Hätte der Gesetzgeber die Berücksichtigung von Verlusten bei der Ermittlung des Kindeseinkommens ausschließen wollen, hätte er es getan. Schließlich ist ihm das zum Beispiel beim BAföG auch gelungen.


Welche Strategien gegen das Überschreiten der Einkommensgrenze es neben den Verlusten noch gibt, lesen Sie im Steuer-Spar-Berater.

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