Elterngeld: Sofort beantragen, damit Ihnen nichts verloren geht

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Elterngeld müssen Sie schriftlich beantragen. Dazu haben Sie relativ wenig Zeit: Spätestens drei Monate nach der Geburt Ihres Kindes muss der Antrag bei der zuständigen Elterngeldstelle sein, denn die zahlt das Geld maximal drei Monate rückwirkend. Antragsformulare erhalten Sie bei Ihrer Krankenkasse oder Gemeinde.

Jeder Elternteil kann für sich einmal einen Antrag auf Elterngeld stellen. Darin legen Sie fest, in welchen Monaten Sie Elterngeld beziehen wollen. Den Antrag muss auch der andere Elternteil unterschreiben, sofern er elterngeldberechtigt ist. Auf diese Weise stimmt er der Aufteilung der maximal 14 Anspruchsmonate auf die beiden Elternteile zu.

Neben dem Antragsformular müssen Sie noch folgende Unterlagen und Nachweise einreichen:

  • die Nachweise zum Erwerbseinkommen,
  • die Geburtsurkunde des Kindes,
  • die Bescheinigung des Mutterschaftsgeldes von der Krankenkasse,
  • die Bescheinigung des Arbeitgeberzuschusses zum Mutterschaftsgeld,
  • die Bescheinigung des Dienstherrn über die Weitergewährung von Dienstbezügen während der Mutterschutzfrist bei Beamten,
  • eine Arbeitszeitbestätigung des Arbeitgebers, wenn Sie nach der Geburt des Kindes eine Teilzeittätigkeit ausüben bzw.
  • eine Erklärung über die Arbeitszeit, wenn Sie selbstständig sind.

Haben Sie ihn abgegeben, können Sie den Antrag nur noch einmal ändern lassen und das auch nur im Härtefall. Das kann zum Beispiel sein, wenn Sie oder Ihr Partner von einer schweren Krankheit oder Behinderung betroffen ist, bei Tod eines Elternteils bzw. Kindes oder wenn Ihre wirtschaftliche Existenz nach der Antragstellung gefährdet ist.

 

Weitere Informationen zum Elterngeld finden Sie im Steuer-Spar-Berater.

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