Altersgrenze beim Kindergeld sinkt: Was passiert mit der Eigenheimzulage?

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Ab 2007 wird die Altersgrenze beim Kindergeld von 27 Jahren auf 25 Jahre gesenkt. Aber keine Panik: Es gibt eine Übergangsregelung. Trotzdem kann sich die geänderte Altersgrenze für das Kindergeld bei der Eigenheimzulage auswirken. Denn die Kinderzulage gibt es nur solange, wie Ihr Kind Anspruch auf Kindergeld hat.

Damit niemand plötzlich auf sein Kindergeld verzichten muss, gilt folgende Übergangsregelung: Die Altersgrenze beträgt

  • 27 Jahre für ein Kind der Jahrgänge bis 1981,
  • 26 Jahre für ein Kind des Jahrgangs 1982 und
  • 25 Jahre für ein Kind der Jahrgänge ab 1983.

Trotz dieser Änderung kann es sein, dass das Finanzamt die Kinderzulage weiterhin zahlt, obwohl Ihr Nachwuchs bereits die Altergrenze überschritten hat. Sie werden Ihren Finanzbeamten wahrscheinlich nicht auf diesen „Irrtum“ hinweisen - unseres Erachtens müssen Sie das auch nicht. Denn eine Meldepflicht haben Sie nur, wenn sich Ihre Verhältnisse so ändern, dass die Zulage sinkt oder ganz wegfällt. Beispiel: Ihr Kind hat seine Ausbildung beendet.

Bei der Altersgrenze für das Kindergeld bleiben dagegen Ihre Verhältnisse gleich, nur die gesetzliche Regelung hat sich geändert.

Sie müssen aber damit rechnen, dass das Finanzamt bei Überschreiten der Altersgrenze von sich aus den bestehenden Eigenheimzulagen-Bescheid ändert und die Kinderzulage streicht. Allerdings geht das nicht rückwirkend, sondern erst ab dem Jahr, in dem das Finanzamt die Zulage neu festsetzt (§ 11 Abs. 5 Eigenheimzulagengesetz).

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