Krankenhausbesuche der Verlobten sind keine außergewöhnlichen Belastungen

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Entstehen einer Verlobten Fahrkosten, weil sie ihren Verlobten während seiner stationären Krankenhausbehandlung mehrmals besucht, so handelt es sich dabei nicht um steuerlich relevante außergewöhnliche Belastungen.

Das gilt sowohl für die Verlobte selbst, deren Aufwand vom Finanzamt nicht als zwangsläufig entstanden angesehen wurde, als auch für ihren Verlobten, der ihr im entschiedenen Fall die Fahrkosten ersetzt hatte. Bei ihm handelte es sich darüber hinaus auch nicht um Krankheitskosten, weil nicht nachgewiesen werden konnte, dass die Besuche für seine Heilung zwingend notwendig gewesen waren (FG Münster vom 16.11.2011, 10 K 200/10 E ).

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