Vermieter: Bis 31.3. handeln und Grundsteuer zurückholen!

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Bei Leerstand oder ausbleibenden Mieteinnahmen können Vermieter einen Teil der Grundsteuer zurückerhalten. Die Gemeinden verzichten auf bis zu 50 Prozent der Steuerschuld.

Voraussetzung: Einnahmen aus der Immobilie bleiben langfristig aus und der Einnahmeausfall ist nicht selbst verschuldet. Das kann besonders bei Leerstand zu Auseinandersetzungen führen - denn hier müssen Sie als Vermieter nachweisen, dass Sie sich ernsthaft um eine Vermietung bemüht haben. Aber auch bei Zahlungsausfällen durch den Mieter und bei einem durch "höhere Gewalt" verursachten Leerstand (z.B. Brand) bekommen Sie einen Teil der Grundsteuer zurück.

Die Grundsteuer kann erlassen werden, wenn

  • die Einnahmen wegen eines unvorhergesehenen und vorübergehenden  Ereignisses ausfallen, z.B. wenn der Mieter  zahlungsunfähig ist und eine Pfändung  fruchtlos bleibt;
  • der Leerstand strukturelle Ursachen hat, z.B. bei einem allgemeinen Bevölkerungsrückgangs oder einem Überangebot auf dem Immobilienmarkt.

Um so viel Steuerersparnis geht es

Der Teilerlass ist möglich bei einer Ertragsminderung von über 50%. Das Finanzamt verzichtet auf maximal 25% der Steuern, wenn gar keine Mieten eingegangen sind auf 50%.

Den Antrag auf teilweise Rückerstattung müssen Sie bis zum 31.3.2009 stellen. Nur in den Stadtstaaten schreiben Sie dabei an das Finanzamt. In den anderen Bundesländern sind die Gemeinden zuständig. Ein formloses Schreiben reicht zunächst aus. Wenn die zuständige Behörde weitere Nachweise sehen möchte, wird sie sich bei Ihnen melden.

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