Aufgepasst bei Verrechnung des Kindesunterhalts mit der Miete

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Eltern, die eine Wohnung an ihre studierenden Kinder vermieten, müssen bei der Vertragsgestaltung und -durchführung genau aufpassen.

Das zeigt zum Beispiel dieser Fall: Die Eltern vermieteten eine Wohnung an ihre unterhaltsberechtigte, studierende Tochter, wobei im Mietvertrag die Zahlung von Miete und Nebenkosten per Überweisung vereinbart worden war. Doch die Tochter überwies weder Miete noch Nebenkosten, weshalb Finanzamt und Finanzgericht die Vermietungsverluste der Eltern nicht anerkannten.

Der Bundesfinanzhof hat jetzt die Revision der Eltern zurückgewiesen und damit die Entscheidung des Finanzgerichts bestätigt. Begründung: Es sei den Klägern nicht um die entgeltliche Vermietung der Wohnung an die Tochter gegangen, sondern um die Gewährung von Naturalunterhalt in Form der kostenlosen Zurverfügungstellung von Wohnraum (BFH-Urteil vom 16.2.2016, IX R 28/15). Die Behauptung der Eltern, die Mietschulden mit ihren Unterhaltszahlungen verrechnet zu haben, sei nicht nachprüfbar gewesen und daher unglaubwürdig.

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