Vermietung über Airbnb: Das gilt steuerlich

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Wenn Sie Ihre Wohnung oder ein Zimmer über Airbnb oder ein ähnliches Portal (unter)vermieten, sollten Sie damit rechnen, dass sich das Finanzamt bei Ihnen meldet. Aber: Nicht immer werden Steuern fällig!

Denn R 21.2 der Einkommensteuer-Richtlinien (EStR) bestimmt, dass aus Vereinfachungsgründen von der Besteuerung der durch die Vermietung erzielten Einnahmen verzichtet werden kann, wenn die Einnahmen maximal 520 Euro im Jahr betragen.

Voraussetzung ist, dass Teile einer selbstgenutzten Eigentumswohnung, eines selbstgenutzten Einfamilienhauses oder eines insgesamt selbst genutzten (größeren) Hauses vorübergehend vermietet werden.

Auch Mieter profitieren von dieser Regelung, denn sie wird auch dann angewendet, wenn Teile einer angemieteten Wohnung vorübergehend untervermietet werden – allerdings muss natürlich auch hier die Wohnung ansonsten selbst genutzt werden.

Höhere Einnahmen: Werbungskosten ermitteln

Bei Einnahmen über 520 Euro wird diese Vereinfachungsregel nicht angewendet – auch nicht teilweise für die ersten 520 Euro. Dann müssen Sie mit Ihrer Steuererklärung die Anlage V+V abgeben, in der Sie die Einnahmen aus der Vermietung ermitteln. Denn jetzt dürfen Sie von den Einnahmen auch Werbungskosten abziehen. Das geht so:

  • Ermitteln Sie die gesamten Betriebskosten Ihrer Wohnung, teilen Sie sie durch 365 und berechnen Sie so die Betriebskosten, die auf die vermieteten Tage entfallen.

  • Wenn Sie nur ein Zimmer in Ihrer Wohnung untervermietet haben, müssen Sie natürlich auch die Quadratmeterzahl berücksichtigen – Sie können für die Vermietungstage nicht Betriebskosten für die ganze Wohnung geltend machen.

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