Gescheiterter Grundstücksverkauf: Kosten sind nicht abziehbar

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Wer ein vermietetes Grundstück verkauft, kann die Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Verkauf entstehen, als Werbungskosten geltend machen. Das gilt allerdings nur dann, wenn es auch tatsächlich zum Verkauf kommt!

Scheitert der Verkauf dagegen, sind die beispielsweise für Notar und Gericht bereits entstandenen Kosten nicht als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abzugsfähig. Aus welchen Gründen der Verkauf fehlschlägt, ist dabei egal.

Im entschiedenen Fall wollte der Eigentümer des Grundstücks Notar- und Gerichtskosten von 5.149,83 € sowie Bewirtungskosten von 60,51 € im Rahmen der Werbungskosten absetzen. Der Grundstücksverkauf war gescheitert, weil der potenzielle Käufer das Grundstück nicht hatte finanzieren können.

Wenn es nicht zu einem die Steuerbarkeit konstituierenden Veräußerungsgeschäft kommt, können auch keine Veräußerungskosten entstehen, die als Werbungskosten abzugsfähig wären, entschied der BFH (BFH-Urteil vom 1.8.2012, IX R 8/12 ).

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