Mit Hund und Katze Steuern sparen

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Die Versorgung und Betreuung eines Haustieres kann als haushaltsnahe Dienstleistung nach § 35a Abs. 2 Satz 1 EStG begünstigt sein, entschied der BFH.

Der Fall: Für die Betreuung einer Hauskatze in der Wohnung während ihrer Abwesenheit beauftragten die Steuerzahler eine Tier- und Wohnungsbetreuerin, die ihnen hierfür insgesamt 302,90 € in Rechnung stellte (pro Tag der Betreuung 12 € zzgl. Benzinzuschläge und eines Feiertagszuschlags für Pfingstmontag).

Das Finanzgericht Düsseldorf hatte diese Aufwendungen in vollem Umfang berücksichtigt und die Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen gewährt – das Finanzamt war anderer Meinung und ging in Revision.

Vor dem Bundesfinanzhof bekamen die Tierhalter jedoch Recht. Die Richter schlossen sich der Auffassung des FG Düsseldorf an und bestätigten: Haustiere, die wie die Hauskatze der Kläger in der Wohnung des Halters leben, sind dem Haushalt des betreffenden Halters zuzurechnen. Ihre dortige Versorgung weist demgemäß einen (engen) Bezug zur Hauswirtschaft des Halters auf. Deshalb ist auch die Versorgung und Betreuung dieses Haustieres eine haushaltsnahe Dienstleistung. Denn Tätigkeiten wie das Füttern, die Fellpflege, das Ausführen und die sonstige Beschäftigung des Tieres oder im Zusammenhang mit dem Tier erforderliche Reinigungsarbeiten fallen regelmäßig an und werden typischerweise durch den Steuerpflichtigen selbst oder andere Haushaltsangehörige erledigt (BFH-Urteil vom 3.9.2015, VI R 13/15 ).

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