Kein Steuerbonus für Handwerkerleistungen bei Pauschale für Schönheitsreparaturen

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Wer in einer Dienstwohnung wohnt und an seinen Vermieter eine Pauschale für die Durchführung von Schönheitsreparaturen leistet, darf für diesen Betrag keinen Steuerbonus für Handwerkerleistungen in Anspruch nehmen. Das entschied der BFH.

Im entschiedenen Fall ging es um einen Pastor, der zur Miete in einer Dienstwohnung der Kirche lebte. Von seinem Gehalt wurde neben der Miete auch eine Pauschale für Schönheitsreparaturen abgezogen. Wenn in der Wohnung eine Reparatur anfiel, wurde diese von der Kirche in Auftrag gegeben und aus einem Kirchen-Fonds bezahlt.

Der Pastor musste die Pauschale unabhängig davon zahlen, ob überhaupt Reparaturen erforderlich wurden und wie viel diese dann gegebenenfalls kosteten. In seiner Steuererklärung beantragte der Pastor für die gezahlte Pauschale den Steuerbonus für Handwerkerleistungen gem. § 35a Abs. 2 EStG.

Der BFH entschied: Da die Zahlungen nicht anlässlich einer konkreten Reparatur erfolgten, könne es dafür keinen Steuerbonus geben (BFH-Urteil vom 5.7.2012, VI R 18/10 ).

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