Unterhalt an bedürftige Personen: Hier winken Steuerentlastungen

Zahlen Sie einer Person Unterhalt, können Sie die Unterstützungszahlungen unter bestimmten Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Dabei ist zu unterscheiden, ob Sie

  • einem unterhaltsberechtigten Angehörigen Hilfe zur Deckung seines normalen Lebensunterhaltes gewähren, also Unterkunft, Kleidung, Ernährung usw. Tragen Sie für einen unterhaltsberechtigten Angehörigen Kosten für normalen Unterhalt, dann dürfen Sie diese Kosten bis zum Unterhaltshöchstbetrag als außergewöhnliche Belastungen besonderer Art geltend machen. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, damit Ihr Steuerabzug möglichst hoch ausfällt.

  • eine Ihnen nahestehende Person, der Sie besonders verpflichtet sind, in einer besonderen Lebenslage unterstützen, zum Beispiel bei Krankheit oder Pflegebedürftigkeit. Greifen Sie jemandem in einer solchen besonderen Notlage finanziell unter die Arme, dann kommt der Abzug der Unterhaltsleistungen in besonderen Fällen als außergewöhnliche Belastungen allgemeiner Art infrage.

Wenn Sie sowohl normalen als auch besonderen Unterhalt tragen, müssen Sie konkret zuordnen, welche Beträge wie abziehbar sind. Manchmal sind in einem Betrag beide Leistungen enthalten.

Bitte laden Sie sich zusätzlich den kostenlosen Beitrag Außergewöhnliche Belastungen in der Steuererklärung herunter.

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Inhaltsverzeichnis des Beitrags

  • 1. Normaler Lebensunterhalt
    • 1.1 Wer darf steuerbegünstigt unterstützt werden?
      • 1.1.1 Die Voraussetzungen
      • 1.1.2 Ehepartner
      • 1.1.3 Getrennt lebender oder geschiedener Ehepartner
      • 1.1.4 Auslandsehepartner
      • 1.1.5 Eingetragener Lebenspartner
      • 1.1.6 Gleichgestellte Personen dürfen Sie auch unterstützen
      • 1.1.7 Anderer Elternteil des nichtehelichen Kindes
      • 1.1.8 Kinder und Enkelkinder
      • 1.1.9 Eltern, Großeltern, Schwiegereltern
      • 1.1.10 Ausländer mit Aufenthaltserlaubnis aus völkerrechtlichen oder humanitären Gründen
    • 1.2 So hoch ist die Steuervergünstigung
      • 1.2.1 Unterhaltshöchstbetrag
      • 1.2.2 Beiträge zur Basis-Kranken- und Pflegepflichtversicherung
      • 1.2.3 Opfergrenze und verfügbares Einkommen
    • 1.3 Wann der Empfänger bedürftig ist
      • 1.3.1 Vermögen des Empfängers
      • 1.3.2 Einkommen des Empfängers
    • 1.4 Normaler Unterhalt: Was zählt dazu?
    • 1.5 Durch Gestaltung Steuern sparen
      • 1.5.1 So können Sie den Unterstützungszeitraum festlegen
      • 1.5.2 Unterhaltszeitraum von wenigen Monaten: So werden Einnahmen und Ausgaben aufgeteilt
    • 1.6 Einzelfälle
      • 1.6.1 Mehrere Empfänger: vervielfachter Unterhaltshöchstbetrag
      • 1.6.2 Mehrere Unterstützer: Unterhaltshöchstbetrag aufteilen
      • 1.6.3 Eltern: Kein Kindergeld und trotzdem finanziell verantwortlich?
      • 1.6.4 Auslandsempfänger: Besonderheiten
  • 2. Besonderer Unterhalt
    • 2.1 Was eine besondere Notlage ist
    • 2.2 Wem Sie wann steuerbegünstigt helfen dürfen
      • 2.2.1 Rechtliche Zwangsläufigkeit
      • 2.2.2 Sittliche Zwangsläufigkeit
    • 2.3 Bedürftigkeit des Empfängers: Wie sie geprüft wird und wie sie sich auswirkt
      • 2.3.1 So wirkt sich Vermögen des Empfängers aus
      • 2.3.2 Wie das Einkommen des Empfängers zu berücksichtigen ist
  • 3. Wenn Sie normalen und besonderen Unterhalt tragen