Rechengrößen der Sozialversicherung 2013

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Beitragsbemessungsgrenze und Bezugsgröße sind wichtige Eckdaten, wenn es um die Beitragspflicht und die Höhe der Beiträge für Rentenversicherung, Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung geht. Das Kabinett hat jetzt einen Vorschlag für 2013 gemacht, der aber noch vom Bundesrat abgesegnet werden muss.

Mit der Verordnung über die Sozialversicherungsrechengrößen 2013 werden die maßgeblichen Rechengrößen der Sozialversicherung gemäß der Einkommensentwicklung im vergangenen Jahr angepasst. Die Werte werden, so erklärt das Kabinett, auf Grundlage klarer, unveränderter gesetzlicher Bestimmungen mittels Verordnung festgelegt.

Einkommensentwicklung im Jahr 2011

Die den Sozialversicherungsrechengrößen 2013 zugrunde liegende Einkommensentwicklung im Jahr 2011 betrug in den alten Bundesländern 3,07 % und in den neuen Bundesländern 2,95 %. Für die Fortschreibung der bundeseinheitlich geltenden Jahresarbeitsentgeltgrenzen in der gesetzlichen Krankenversicherung wird demgegenüber eine Einkommensentwicklung für Gesamtdeutschland im Jahr 2011 in Höhe von 3,09 % zugrunde gelegt. Bei der Ermittlung der Einkommensentwicklung wird auf die Veränderung der Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer ohne Personen in Ein-Euro-Jobs abgestellt.

Die wichtigsten Rechengrößen für 2013 im Überblick

Die Bezugsgröße, die für viele Werte in der Sozialversicherung Bedeutung hat (unter anderem für die Festsetzung der Mindestbeitragsbemessungsgrundlagen für freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung und für die Beitragsberechnung von versicherungspflichtigen Selbständigen in der gesetzlichen Rentenversicherung), erhöht sich auf 2.695,00 € pro Monat (2012: 2.625,00 € pro Monat). Die Bezugsgröße (Ost) steigt auf 2.275,00 € pro Monat (2012: 2.240,00 € pro Monat).

Die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung steigt auf 5.800,00 € pro Monat (2012: 5.600,00 € pro Monat) und die Beitragsbemessungsgrenze (Ost) auf 4.900,00 € pro Monat (2012: 4.800,00 € pro Monat).

Die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (Jahresarbeitsentgeltgrenze) steigt auf 52.200,00 € (2012: 50.850,00 €). Für Arbeitnehmer, die bereits am 31.12.2002 aufgrund der damals geltenden Regelungen wegen des Überschreitens der Jahresarbeitsentgeltgrenze versicherungsfrei waren, steigt die Jahresarbeitsentgeltgrenze auf 47.250,00 € (2012: 45.900,00 €). Unabhängig davon, welche Versicherungspflichtgrenze gilt, beträgt die Beitragsbemessungsgrenze für das Jahr 2013 für alle Versicherten in der gesetzlichen Krankenversicherung 47.250,00 € jährlich (2012: 45.900,00 €) bzw. 3.937,50 € monatlich (2012: 3.825,00 €).

Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Pressemitteilung vom 10.10.2012

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