Kosten künstlicher Befruchtung bei Krankheit des Mannes abziehbar

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Die Finanzämter machen es Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch oft schwer, die Kosten einer künstlichen Befruchtung steuermindernd geltend zu machen. Jetzt gibt es aber wieder ein erfreuliches Urteil.

Ist eine Krankheit des Mannes ursächlich für die Kinderlosigkeit, wie zum Beispiel eine Asthenozoospermie, dann sind die Kosten einer künstlichen Befruchtung außergewöhnliche Belastungen (FG München, Urteil vom 20.5.2009, Az. 10 K 2156/08).

In dem zugrunde liegenden Fall ging es um eine homologe Befruchtung. Das Kind wurde also mit dem Samen des Ehemannes und der Eizelle der Ehefrau gezeugt. Schlechte Karten haben weiterhin Paare, die auf dem Samen eines Spenders angewiesen sind (heterologe Befruchtung).

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