§ 68 SGB II
Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II) - Grundsicherung für Arbeitsuchende -
Bundesrecht

Kapitel 11 – Übergangs- und Schlussvorschriften

Titel: Sozialgesetzbuch (SGB) Zweites Buch (II) - Grundsicherung für Arbeitsuchende -
Normgeber: Bund
Redaktionelle Abkürzung: SGB II
Gliederungs-Nr.: 860-2
Normtyp: Gesetz

§ 68 SGB II – Regelungen zu Bedarfen für Bildung aus Anlass der COVID-19-Pandemie

Neugefasst durch G vom 20. 5. 2020 (BGBl I S. 1055) (29. 5. 2020). Überschrift geändert durch G vom 10. 3. 2021 (BGBl I S. 335) (1. 4. 2021).

1Abweichend von § 28 Absatz 6 Satz 1 kommt es im Zeitraum vom 1. März 2020 bis zur Aufhebung der Feststellung einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite wegen der dynamischen Ausbreitung der Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19) nach § 5 Absatz 1 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes durch den Deutschen Bundestag, längstens jedoch bis zum Ablauf des 31. Dezember 2021, auf eine Gemeinschaftlichkeit der Mittagsverpflegung nicht an. 2Zu den Aufwendungen im Sinne des § 28 Absatz 6 Satz 1 zählen bei den Leistungsberechtigten anfallende Zahlungsverpflichtungen auch, wenn sie pandemiebedingt in geänderter Höhe oder aufgrund abweichender Abgabewege berechnet werden. 3Dies umfasst auch die Kosten einer Belieferung. 4 § 28 Absatz 6 Satz 2 findet keine Anwendung.

Satz 1 geändert durch G vom 9. 12. 2020 (BGBl I S. 2855) (1. 1. 2021) und 10. 3. 2021 (BGBl I S. 335) (1. 4. 2021).

Absatz 2 gestrichen durch G vom 10. 3. 2021 (BGBl I S. 335) (1. 4. 2021); der bisherige Absatz 1 wurde (geändert) Wortlaut des § 68.