So holst Du Dir als Azubi Deine Steuern zurück

Auf Deiner Lohnabrechnung steht unten weniger als oben – warum? Und wie kannst Du Dir das Geld zurückholen? Das erklären wir Dir auf den nächsten Seiten.

Als Azubi verdienst Du noch nicht viel Geld. Vielleicht ist es sogar so wenig, dass gar keine Lohnsteuer einbehalten wird (das siehst Du auf Deiner Lohnabrechnung), sondern nur die Sozialabgaben – also die Beiträge zur Krankenkasse, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung. Trotzdem kannst Du Dir vom Finanzamt Geld zurückholen!

Das geht mit einer Steuererklärung. Die machst Du jedes Jahr bis Ende Mai und gibst darin Deine Einnahmen und bestimmte Ausgaben aus dem vergangenen Jahr an. 2018 machst Du also Deine Steuererklärung für das Jahr 2017.

Wenn Deine Ausgaben (das Finanzamt nennt sie Werbungskosten) höher sind als Deine Einnahmen, machst Du eine Verlustfeststellung, das ist eine spezielle Art der Steuererklärung.

Das ist total einfach, lass Dich von den Fachbegriffen bitte nicht abschrecken – ohne geht es leider nicht, aber wir erklären sie Dir gleich.

Diese Punkte sind für Dich als Azubi beim Thema Steuererklärung wichtig

Leider kann man nicht einfach die Angaben zu mehreren Jahren in das gleiche Formular schreiben – da sich im Steuerrecht häufig etwas ändert, gibt es jedes Jahr neue Formulare. Falls Du für mehrere Jahre Steuererklärungen abgeben möchtest, achte also bitte darauf, alle Software-Ausgaben herunterzuladen.

Im Video Die ersten Schritte bei der Steuererklärung erklären wir Dir,

  • was die Steuer-Identifikationsnummer ist,

  • wann Du zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet bist,

  • wann sich eine freiwillige Abgabe lohnt,

  • welche Fristen Du kennen musst,

  • bei welchem Finanzamt Du Deine Unterlagen abgibst,

  • welche Unterlagen Du für die Steuererklärung brauchst und

  • wer Dir helfen darf.

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