Vertretungspool: Pendlerpauschale für Fahrten zum Einsatzort

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Mitarbeiter eines sogenannten Vertretungspools, die ständig an wechselnden Einsatzorten tätig sind, dürfen ihre Fahrtkosten leider nur mit der Pendlerpauschale abrechnen.

Eine Erzieherin wurde von ihrem Arbeitgeber, einer Gemeinde, als Krankheitsvertretung in verschiedenen Kindergärten eingesetzt. Teilweise war sie nur wenige Tage, teilweise mehrere Wochen an einem Einsatzort tätig. Ihre Fahrtkosten machte sie mit der Reisekostenpauschale geltend

Das Hessische Finanzgericht gab in diesem Fall dem Fiskus recht, der die Fahrten nur mit der Pendlerpauschale berücksichtigen wollte. Alle Kindergärten der Gemeinde stellen nach dem Urteil für die Erzieherin regelmäßige Arbeitsstätten dar. Denn es handelt sich um "Betriebsstätten" der Gemeinde, die von der Arbeitnehmerin alle mit einer gewissen Regelmäßigkeit aufgesucht werden. Dass sie immer erst kurzfristig erfährt, in welchen Kindergarten sie eingesetzt wird, ändert daran nichts (FG Hessen, Urteil vom 27.3.2008, Az. 1 K 1104/07).

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