Vermieter: Symbolische Vermietungsbemühungen reichen nicht aus

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Wer sich nur symbolische um einen Mieter bemüht, darf keine Werbungskosten für eine unvermietete Wohnung geltend machen, entschied das Thüringer FG.

Ein paar wenige Aushänge im Supermarkt und zwei kleine, wenig aussagekräftige und daher allenfalls symbolische "Pro-forma-Anzeigen" ohne Angabe von Lage, Größe, Ausstattung und Mietpreis der Wohnung reichten den Richtern nicht aus, um eine Vermietungsabsicht anzunehmen. Zudem erschienen die Anzeigen in kurzem Abstand nur in der örtlichen Tagespresse. Die Aushänge im Supermarkt konnten gar nicht nachgewiesen werden.

Ein bisschen schwach, wenn man eine gründlich sanierte Vier-Zimmer-Wohnung mit Balkon und Stellplatz in einem Jugendstilhaus vermieten will, befand das Thüringer FG und erkannte die geltend gemachten Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung nicht an (Urteil vom 3.11.2010, Az. 3 K 285/10, rechtskräftig).

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