Urteil zur Entfernungspauschale: Das Finanzamt hatte Unrecht

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In unserer News vom 15.3.2005 war die Frage noch offen, jetzt ist sie entschieden:

Wer während des Jahres näher an seinen Arbeitsplatz zieht und damit verbunden vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigt, darf die Berechnungsmethode für Fahrten zum Arbeitsplatz wechseln. Das bestätigte der BFH mit Urteil vom 11.5.2005 (Az. VI R 40/04).

Anders als das Finanzamt ging der BFH davon aus, dass die Entfernungspauschale tages- und nicht jahresbezogen sei. Der Ansatz der Entfernungspauschale und der tatsächlichen Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel darf also während eines Jahres gemischt werden. Die Ansicht des Finanzamtes widerspreche dem vereinfachenden Regelungszweck der Entfernungspauschale, so die Richter.

Wenn Sie unserem Hinweis vom 15.3.2005 gefolgt sind und Einspruch gegen Ihren Steuerbescheid eingelegt haben, dürfen Sie sich jetzt über die Anerkennung Ihrer höheren Fahrtkosten freuen.

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