Therapie bei Impingement-Syndrom kann zu Werbungskosten führen

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Leidet eine Berufsgeigerin an einem Impingement-Syndrom der linken Schulter, so können die Kosten für eine therapeutische Behandlung und gymnastische Übungen beruflich veranlasst und als Werbungskosten abzugsfähig sein.

Das geht aus einem Urteil des FG Sachsen. Im entschiedenen Fall ging es um eine Berufsgeigerin, die an einem Impingement-Syndrom der linken Schulter mit anhaltenden Spannungen, Funktionsstörungen und Schmerzen im Schulterbereich sowie an schmerzbedingter Fehlhaltung der Wirbelsäule litt.

Die Richter bestätigten, dass ihre Kosten für eine therapeutische Behandlung und gymnastische Übungen nach der "Mensendieck"-Methode beruflich veranlasst waren und zum Werbungskostenabzug berechtigten.

Das gilt ungeachtet dessen, dass die Aufwendungen nicht von der Krankenkasse erstattet werden und es sich bei dem Impingement-Syndrom nicht um eine Berufskrankheit i.S.v. § 9 Abs. 1 SGB VII handelt (FG Sachsen, Urteil vom 26.10.2010, Az. 5 K 435/06).

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