So machen Sie private Bewirtung zu Werbungskosten!

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Wenn Sie Gäste auf Ihrer persönlichen Party bewirten, dann können Sie das Finanzamt daran durchaus beteiligen. Sie haben Rückendeckung vom Bundesfinanzhof. Wichtig: Der Anlass der Feier muss steuerlich "der Richtige" sein. Und: Auch sonst muss im äußeren Erscheinungsbild alles dafür sprechen, dass die Feier mehr beruflich als privat veranlasst ist.

In diesem Fall veranstaltete ein angestellter Geschäftsführer zu seinem 25-jährigen Dienstjubiläum ein Gartenfest. Es waren ausschließlich seine Mitarbeiter eingeladen. Sein Arbeitgeber hatte zuvor für ihn eine eigene Jubiläumsfeier allein mit Gästen von außerhalb durchgeführt. Die Bewirtungskosten für das Gartenfest machte der Jubilar steuerlich als Werbungskosten geltend. Das Finanzamt wollte allerdings nicht mitspielen. Der Bundesfinanzhof aber schon. Gestört haben die Richter weder das Dienstjubiläum als Anlass des Gartenfestes noch die vorangegangene Feier des Arbeitgebers. Auch in der Durchführung des Festes im Garten des Jubilars sahen sie kein Problem.

Fazit: Mit diesem Urteil setzt der Bundesfinanzhof seine neue Rechtsprechung zur Absetzbarkeit von Bewirtungskosten als Werbungskosten konsequent fort. Laden Sie zum Beispiel nicht Freunde und Familie, sondern Ihre Mitarbeiter ein, haben Sie gute Argumente, es mit dem Geltendmachen von Bewirtungskosten als Werbungskosten zu versuchen (BFH-Urteil vom 1.2.2007, VI R 25/03). Vgl. auch "Ihre privaten Bewirtungsaufwendungen können Werbungskosten sein!"

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