Pensionsansprüche und Scheidung: So sparen Sie mit einer Ausgleichszahlung Steuern

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Bei einer Scheidung sollen die während der Ehe erworbenen Renten- und Pensionsansprüche gleichmäßig auf die Eheleute aufgeteilt werden. Deshalb muss der Ehepartner mit dem höheren Versorgungsanrechten 50 % seiner »Mehrversorgung« an den anderen abgeben. Das ist der so genannte Versorgungsausgleich.

Um diese Kürzung seiner Renten- bzw. Pensionsansprüche zu vermeiden, kann der ausgleichsverpflichtete Partner zum Beispiel eine Ausgleichszahlung an seinen Ehegatten leisten.

Jetzt hat der BFH entschieden (Urteile IX R 107/00 und IX R 78/01 vom 8.3.2006): Muss der Ausgleichsverpflichtete im Pensionsalter seine Versorgungsbezüge als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit versteuern, dann ist die Ausgleichzahlung an seinen Ehepartner bereits im Jahr der Zahlung in voller Höhe als Werbungskosten abziehbar!

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