Kapitalanleger: Arbeitszimmer absetzen?

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Ein Steuerberater hatte nebenbei auch Kapitaleinkünfte. Die Anlageentscheidungen traf er ausschließlich in seinem privaten Arbeitszimmer. Folglich wollte er dieses steuerlich geltend machen. Allerdings ohne den BFH.

Denn die Richter erkannten den Abzug als Werbungskosten nicht an. Zwar, so ihre Begründung, sei es grundsätzlich möglich, bei Einkünften aus Kapitalvermögen ein Arbeitszimmer steuerlich geltend zu machen. Allerdings müsse es sich dann bei diesem Arbeitszimmer um den Mittelpunkt der gesamten beruflichen Tätigkeit handeln. Das war hier nicht der Fall (BFH, Urteil vom 27.3.2009, Az. VIII B 184/08).

Hinweis: Das Urteil hat nur Bedeutung für vergangene Jahre. Denn mit der Einführung der Abgeltungssteuer wurde die Möglichkeit abgeschafft, Werbungskosten bei Kapitaleinkünften geltend zu machen.


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