Einsatzwechseltätigkeit: 30-km-Grenze steht auf dem Prüfstand

Einsatzwechseltätigkeit: 30-km-Grenze steht auf dem Prüfstand

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Üben Sie eine Einsatzwechseltätigkeit aus, hängt steuerlich viel davon ab, ob Sie täglich nach Hause fahren oder am Einsatzort übernachten. Fahren Sie täglich den Weg von Ihrer Wohnung zum Einsatzort, ist das Finanzamt bei den Fahrtkosten knauserig: Für Fahrten mit dem eigenen Pkw können Sie nur dann die wesentlich günstigere Dienstreisepauschale bzw. den tatsächlichen Kilometerkostensatz anrechnen, wenn der Einsatzort mehr als 30km von Ihrer Wohnung entfernt liegt. Ist die Entfernung kürzer, können Sie nur die Entfernungspauschale für die einfache Wegstrecke absetzen. Da ab dem Jahr 2007 die Entfernungspauschale erst ab dem 21. Entfernungskilometer gilt, sind dann häufig gar keine Fahrtkosten mehr absetzbar.

Ob diese 30-km-Grenze noch mit der neueren Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs vereinbar ist, wird derzeit gerichtlich überprüft. Beim Finanzgericht Nürnberg ist in dieser Frage ein Verfahren anhängig mit dem Az. III 30/2006.

Steuertipp
Als Betroffener sollten Sie gegen Ihren Steuerbescheid Einspruch einlegen und unter Hinweis auf das beim Finanzgericht Nürnberg anhängige Musterverfahren Ruhen Ihres Einspruchsverfahrens beantragen. Kunden der Steuertipps und des Steuer-Spar-Beraters erhalten hier kostenlos den passenden Mustereinspruch.

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