Busfahrer trägt keine typische Berufskleidung

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Ein Bus- und Straßenbahnfahrer, der für seine Dienstkleidung selbst aufkommt, sie waschen muss und dafür Geld ausgibt, darf diese Kosten nicht als Werbungskosten abziehen. Das entschied das FG Köln.

Ein Abzug als Werbungskosten ist nur dann möglich, wenn die Kleidung ausschließlich beruflich genutzt werden könne, meinten die Richter. Diese Voraussetzung war für die im entschiedenen Fall betroffene Kleidung jedoch nicht erfüllt. Der Kläger hatte Werbungskosten in Höhe von 543 Euro geltend gemacht für die Reinigung von

  • einem grauen/weißen Oberhemd pro Arbeitstag,
  • einer grauen Hose pro Woche,
  • zwei roten Pullovern pro Woche,
  • einer schwarzen/roten Jacke pro Woche,
  • einem schwarzen/roten Parka pro Woche (in der Zeit von Oktober bis März).

Dass auf den Kleidungsstücken teilweise das Firmenlogo aufgenäht werden musste, änderte nichts an der Bewertung durch die Richter, denn das Logo war in Größe und Ansehen "eher unauffällig angebracht". (FG Köln, Urteil vom 28.4.2009, Az. 12 K 839/08).

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