Auch Privatleute müssen Arbeitsmittel abschreiben

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Abschreibung ist nicht nur ein Thema für Unternehmer: Auch Angestellte müssen Arbeitsmittel manchmal abschreiben. Welche Voraussetzungen dabei gelten, erklärt das FG München.

Grundsätzlich gilt für Privatleute: Arbeitsmittel wie zum Beispiel Druckerpapier, Aktentasche und Schreibtischstuhl sind Werbungskosten. Aber nicht immer dürfen die Anschaffungskosten sofort komplett steuerlich geltend gemacht werden.

Unter diesen Voraussetzungen müssen auch Privatleute ihre Arbeitsmittel über mehrere Jahre abschreiben:

  • Das Arbeitsmittel hat eine mehrjährige Nutzungsdauer. Ob das der Fall ist, können Sie in den AfA-Tabellen nachlesen. Betroffen sind zum Beispiel Computer (3 Jahre) und Büromöbel (13 Jahre).
  • Das einzelne Wirtschaftsgut kostet mehr als 410 Euro. Bei dieser Grenze handelt es sich allerdings um den Nettobetrag - kommen also z.B. bei einem Möbelstück noch 19% Umsatzsteuer dazu, liegt die Grenze bei 487,90 Euro.

In den betroffenen Fällen dürfen jeweils nur Werbungskosten in Höhe der Abschreibung (AfA) geltend gemacht werden (FG München, Urt. vom 10.8.2011, Az. 13 K 2013/09).

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