Auswärtstätigkeit: Besuchsfahrten des Ehepartners nicht absetzbar

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Aufwendungen für Besuchsfahrten eines Ehepartners zur auswärtigen Tätigkeitsstätte des anderen Ehepartners sind auch bei einer längerfristigen Auswärtstätigkeit grundsätzlich nicht als Werbungskosten abziehbar. Das hat leider der Bundesfinanzhof so entschieden.

Begründung der obersten Steuerrichter: Beruflich veranlasst sind grundsätzlich nur die Mobilitätskosten des Arbeitnehmers selbst für seine eigenen beruflichen Fahrten. Die berufliche Veranlassung solcher Fahrten des Ehepartners ist in der Regel auch dann nicht gegeben, wenn der Arbeitnehmer eine für ihn beruflich veranlasste Fahrt zwischen seiner auswärtigen Tätigkeitsstätte und der Wohnung nicht selbst durchführen kann, weil seine Anwesenheit am auswärtigen Tätigkeitsort z.B. aufgrund einer Weisung oder Empfehlung des Arbeitgebers oder aus anderen dienstlichen Gründen erforderlich ist. Der Ersatzcharakter der Fahrt als solcher vermag die berufliche Veranlassung der an sich privaten Fahrt des Ehepartners nicht zu begründen (BFH-Urteil vom 22.10.2015, VI R 22/14 ).

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