Arbeitsecke nicht absetzbar

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Die Kosten für eine ins Wohnzimmer integrierte Arbeitsecke sind nicht als Werbungskosten oder Betriebsausgaben abziehbar. Das bestätigte der BFH.

Schon mit dem Beschluss vom 27.7.2015 (Az. GrS 1 / 14) hat der BFH entschieden, dass Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nicht steuerlich anerkannt werden, wenn der Raum zu einem erheblichen Teil privat genutzt wird.

Diese strenge Linie bestätigte er jetzt für eine im Wohnzimmer eingerichtete Arbeitsecke: Aufwendungen für einen in die häusliche Sphäre eingebundenen Raum, der mit einem nicht unerheblichen Teil seiner Fläche auch privat genutzt wird (sog. Arbeitsecke), können nicht als Betriebsausgaben / Werbungskosten berücksichtigt werden, erklärten die Richter.

Der Fall betraf einen Unternehmer, der ein Einfamilienhaus angemietet hatte. Einen Teil des Hauses nutzte er als Gewerbefläche, im anderen Teil wohnte er mit seiner Ehefrau und den zwei Kindern.

In einem der gewerblich genutzten Räume erledigte er die Büroangelegenheiten seines Gewerbebetriebs. Ein Teil dieses Raumes war mit einem Schreibtisch und Büroregalen ausgestattet. In einem anderen Teil desselben Raumes standen – abgetrennt durch ein Regal – ein Sofa, ein Couchtisch sowie ein Esstisch mit mehreren Stühlen und ein Fernseher.

Dieses gemischt genutzte Zimmer kann steuerlich nicht als Arbeitszimmer anerkannt werden, so die Richter (BFH-Urteil vom 17.2.2016, X R 32/11 ).

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