Sozialversicherung: Neue Bemessungsgrenzen für 2015

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2015 ändern sich die Beitragsbemessungsgrenzen der Kranken- und Rentenversicherung. Die entsprechende Verordnung passierte bereits den Bundesrat.

Rechengröße

West

Ost

Vorläufiges Durchschnittsentgelt für 2015 – allgemeine Rentenversicherung

34.999 €/Jahr

34.999 €/Jahr

Bezugsgröße in der Sozialversicherung

2.835 €/Monat

2.415 €/Monat

Beitragsbemessungsgrenze allgemeine Rentenversicherung

6.050 €/Monat

5.200 €/Monat

Beitragsbemessungsgrenze knappschaftliche Rentenversicherung

7.450 €/Monat

6.350 €/Monat

Beitragsbemessungsgrenze gesetzliche Krankenversicherung

49.500 €/Jahr

49.500 €/Jahr

Was bedeuten die einzelnen Begriffe und Rechengrößen?

Bei den Rechengrößen in der Sozialversicherung handelt sich um Werte, die jährlich neu ermittelt und festgesetzt werden. Sie beeinflussen die Beiträge zur Sozialversicherung. Das betrifft die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung.

Vorläufiges Durchschnittsentgelt: In der gesetzlichen Rentenversicherung entspricht es dem durchschnittlichen Brutto-Lohn- oder -Gehalt eines beschäftigten Arbeitnehmers. Für 2015 wird der Wert so ermittelt: Das Durchschnittsentgelt 2013 wird um das Doppelte des Prozentsatzes erhöht, um den sich das Durchschnittsentgelt 2012 zum Jahr 2013 erhöht hat.

Bezugsgröße: Die Bezugsgröße ist für viele Werte der Sozialversicherung wichtig. Sowohl in der gesetzlichen Krankenversicherung als auch in der gesetzlichen Rentenversicherung ist sie die Grundlage der Beitragsberechnung.

Beitragsbemessungsgrenze: Sie markiert das Maximum, bis zu dem in den Sozialversicherungen Beiträge erhoben werden. Der über diesen Grenzbetrag hinausgehende Teil eines Einkommens ist beitragsfrei.

Versicherungspflichtgrenze: Wer über diese Grenze hinaus verdient, kann sich, wenn er möchte, bei einer privaten Krankenversicherung versichern. Die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung ist zugleich die Jahresarbeitsentgeltgrenze.

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