Erleichterungen für Vereine und ehrenamtliche Mitarbeiter geplant

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Die Bundesregierung will das Ehrenamt fördern und die Übungsleiterpauschale von 2.100 auf 2.400 € erhöhen. Auch die Ehrenamtspauschale soll steigen. Das und noch mehr sieht der Entwurf eines Gesetzes zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts vor.

Die Ehrenamtspauschale soll von 500 auf 720 € (60 € monatlich) angehoben werden. Für die Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale werden weder Steuern noch Sozialversicherung fällig.

Gewinne, Haftung und Geld ansparen: Diese weiteren Änderungen sind geplant

Gewinne aus sportlichen Veranstaltungen sollen künftig steuerfrei bleiben, solange die Einnahmen einschließlich Umsatzsteuer die Grenze von 45.000 € nicht überschreiten. Bisher liegt die Grenze bei 35.000 €.

Auch die Haftungsregeln für Ehrenamtliche sollen geändert werden: Wer für einen Verein oder eine Stiftung ehrenamtlich tätig ist, soll in Zukunft bei einer zweckwidrigen Verwendung von Spendengeldern nur noch bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit haften. Bisher setzte die Haftung bereits bei leichten Nachlässigkeiten ein.

Außerdem sollen Vereine in Zukunft leichter Geld ansparen können. Bisher müssen von einem Verein eingeworbene Gelder bis zum Ende des nächsten Jahres verwendet werden. Diese gesetzliche Frist zur Mittelverwendung wird um ein Jahr verlängert.

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