Zweitägiger Betriebsausflug: Achten Sie auf die Freigrenze!

 - 

Betriebsausflüge sind ein nettes Dankeschön für die Mitarbeiter. Wenn Sie sich als Arbeitgeber besonders großzügig zeigen wollen und sogar zwei Tage einschließlich Übernachtung springen lassen, dürfen Sie das nach Auffassung der Finanzverwaltung tun. Denn die Begrenzung auf einen Tag wurde aufgehoben (R 72 Abs. 3 LStR 2005).

Auch der BFH lässt mehrtägige Betriebsausflüge zu (BFH-Urteil vom 16.11.2005, DB 2006 S. 80). Voraussetzung: Sie beachten die Freigrenze von derzeit € 110 pro Mitarbeiter. Dass dieser Betrag seit vielen Jahren nicht erhöht worden ist, stört den BFH nicht. Wird diese Grenze überschritten, gehören die Kosten für den Betriebsausflug komplett zum steuerpflichtigen Arbeitslohn! Und das heißt: Steuern, Sozialversicherung und Stress bei der Betriebsprüfung. Denn dann fallen die langen und teuren Betriebsausflüge meistens erst auf.

Weitere News zum Thema

  • Bei der Entsendung ins Ausland kann der Chef den Steuerberater übernehmen

    [] Werden von einem Unternehmer häufig Mitarbeiter ins Ausland entsandt und vereinbart er mit ihnen einen Nettoverdienst und trägt für sie die Steuerberatungskosten, so handelt es sich dabei um einen Vorteil der Arbeitnehmer. Der wird allerdings überlagert durch das Interesse des Arbeitgebers. mehr

  • Optionsrecht: Wann fließt der geldwerte Vorteil zu?

    [] Einem Arbeitnehmer wird im Rahmen seines Arbeitsverhältnisses ein nicht handelbares Optionsrecht auf den späteren Erwerb von Aktien zu einem bestimmten Übernahmepreis gewährt. Wann fließt hier der geldwerte Vorteil zu? Die Antwort gibt das FG München. mehr

  • Voraussichtliche Sachbezugswerte für 2018

    [] Die Sachbezugswerte für freie Verpflegung und freie Unterkunft werden jedes Jahr an die Entwicklung der Verbraucherpreise angepasst. Jetzt wurden die voraussichtlichen Werte für 2018 bekannt. mehr

  • Steuerfreiheit von Fahrtkostenerstattungen

    [] Dem Arbeitnehmer erstattete Fahrtkosten sind nur dann steuerfrei, wenn der Arbeitgeber (zeitnah) Unterlagen erstellt und aufbewahrt hat, anhand derer die Überprüfung der Steuerfreiheit des ausgezahlten Fahrtkostenersatzes nachgeprüft werden kann. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.