Zurückgezahlter Arbeitslohn: Steuerlich wirkt er sich erst später aus!

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Werden Beträge, die Ihnen ursprüngliche als laufender Arbeitslohn gezahlt werden, zurückgezahlt - etwa wegen irrtümlicher Überzahlung - dann ist dies erst im Kalenderjahr des tatsächlichen Abflusses einkünftemindernd zu berücksichtigten. Das hat der BFH in einem aktuellen Urteil entschieden.

Die Begründung: Bei Überschusseinkünften sind Einnahmen und Ausgaben nach dem kalenderjahrbezogenen Zu- und Abflussprinzip zu erfassen (§ 11 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1 EStG).

Das heißt: Fließen einem Steuerpflichtigen in einem Veranlagungszeitraum Einnahmen zu, die aber erst in einem späteren Veranlagungszeitraum zurückzuzahlen sind, so ist bei der Einkommensteuer die Rückzahlung nach ständiger Rechtsprechung des BFH erst im Zeitpunkt ihrer tatsächlichen Leistung zu berücksichtigen (BFH, Urteil vom 7.11.2006, Az. VI R 2/05).

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