Zurückgezahlter Arbeitslohn: Steuerlich wirkt er sich erst später aus!

 - 

Werden Beträge, die Ihnen ursprüngliche als laufender Arbeitslohn gezahlt werden, zurückgezahlt - etwa wegen irrtümlicher Überzahlung - dann ist dies erst im Kalenderjahr des tatsächlichen Abflusses einkünftemindernd zu berücksichtigten. Das hat der BFH in einem aktuellen Urteil entschieden.

Die Begründung: Bei Überschusseinkünften sind Einnahmen und Ausgaben nach dem kalenderjahrbezogenen Zu- und Abflussprinzip zu erfassen (§ 11 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1 EStG).

Das heißt: Fließen einem Steuerpflichtigen in einem Veranlagungszeitraum Einnahmen zu, die aber erst in einem späteren Veranlagungszeitraum zurückzuzahlen sind, so ist bei der Einkommensteuer die Rückzahlung nach ständiger Rechtsprechung des BFH erst im Zeitpunkt ihrer tatsächlichen Leistung zu berücksichtigen (BFH, Urteil vom 7.11.2006, Az. VI R 2/05).

Weitere News zum Thema

  • Aufgepasst bei Arbeitsverhältnissen zwischen Ehegatten

    [] Auch Arbeitnehmer können andere Personen als Mitarbeiter anstellen, damit sie sie bei ihren Aufgaben unterstützen. Bei einem solchen Unterarbeitsverhältnis können Sie die Lohnkosten Ihrer Mitarbeiter als Werbungskosten abziehen. Allerdings schaut das Finanzamt genau hin, wenn Sie Familienangehörige als Mitarbeiter beschäftigen. mehr

  • Jobtickets ab 2019 steuerfrei!

    [] Für ein Job-Ticket muss ab 2019 kein geldwerter Vorteil mehr versteuert werden. Einer entsprechenden Gesetzesänderung hat der Bundesrat am 23.11.2018 zugestimmt. mehr

  • Sachbezugswerte für 2019

    [] Die Sachbezugswerte für freie Verpflegung und freie Unterkunft werden jedes Jahr an die Entwicklung der Verbraucherpreise angepasst. Inzwischen stehen die Werte für 2019 fest. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.