Sachbezugswerte für 2018

 - 

Die Sachbezugswerte für freie Verpflegung und freie Unterkunft werden jedes Jahr an die Entwicklung der Verbraucherpreise angepasst. Jetzt wurden die Werte für 2018 beschlossen.

Hintergrund:

Stellt der Arbeitgeber Ihnen kostenlos oder verbilligt Verpflegung zur Verfügung, sind das sogenannte Sachbezüge. Den Wert dieser Sachbezüge müssen Sie als geldwerten Vorteil versteuern.

Die Höhe der Sachbezüge ermittelt Ihr Arbeitgeber in der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) anhand amtlich festgelegter Sachbezugswerte.

In diesen Fällen haben die Sachbezugswerte für Verpflegung für Sie Bedeutung:

  • Sie arbeiten im Hotel und Gaststättengewerbe, in einem Krankenhaus oder Altenheim und freie Verpflegung ist Bestandteil Ihres Arbeitslohns.

  • Bei beruflicher Auswärtstätigkeit oder doppelter Haushaltsführung sorgt Ihr Arbeitgeber für die Verpflegung.

  • Sie essen in der betriebseigenen Kantine kostenlos oder verbilligt.

Sachbezugswerte für Verpflegung ab 1.1.2018

Der Sachbezugswert für verbilligte oder unentgeltliche Mahlzeiten wird ab dem 1.1.2018 246 Euro pro Monat betragen (2017: 241 Euro monatlich).

Das sind pro Tag

  • 1,73 Euro für Frühstück und

  • je 3,23 Euro für Mittagessen und Abendessen.

Sachbezugswerte für Unterkunft ab 1.1.2018

Der Sachbezugswert für Unterkunft/Miete wird ab dem 1.1.2018 226 Euro pro Monat betragen. Das entspricht 7,53 Euro pro Tag.

Hinweis: Die Sachbezugswerte werden auch bei Arbeitnehmern unter 18 Jahren und Auszubildenden in dieser Höhe angesetzt.

Weitere News zum Thema

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.