Kein Sachbezug! - Tankkarten sind steuerpflichtiger Arbeitslohn

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Sachbezüge wie Warengutscheine sind bis zu 44 Euro im Monat steuerfrei. Es gelten allerdings strenge Voraussetzungen, die auch strikt eingehalten werden müssen!

Die Überlassung einer Tankkarte führt zu Barlohn, wenn weder die zu tankende Kraftstoffmenge noch die zu tankende Kraftstoffart angegeben ist, sondern nur ein fester Geldbetrag auf der Tankkarte gespeichert wird. Das gilt auch dann, wenn der gespeicherte Betrag unter 44 Euro liegt!

Das FG Baden-Württemberg wertete die Tankkarte als Firmenkreditkarte. Mit der Überlassung der Tankkarte floss den Arbeitnehmern eine Einnahme in Geldeswert zu, denn die Karten hatten in ihrer wirtschaftlichen Bedeutung Bargeldcharakter und für die Mitarbeiter Bargeldfunktion (Urteil vom 18.12.2008, Az. 13 K 2626/07; Az. der Revision beim BFH: VI R 27/09).

So wird ein Gutschein als Sachbezug anerkannt:

  • Menge und Art der Ware müssen ganz genau bezeichnet sein.
  • Es dürfen kein Euro-Betrag und keine Betragsobergrenze angegeben sein.
  • Auf dem Gutschein sollte der Zeitpunkt der Übergabe an den Arbeitnehmer vermerkt sein.
  • Die Freigrenze von 44 Euro gilt für jeden einzelnen Monat und darf nicht kumuliert werden.

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