Firmenwagen-Versteuerung korrigieren mit der Steuer-Spar-Erklärung

 - 

Bekommen Sie von Ihrem Arbeitgeber einen Firmenwagen gestellt? Dann können Sie mit der Steuer-Spar-Erklärung 2010 die Versteuerung des geldwerten Vorteils überprüfen und korrigieren.

Nutzen Sie Ihren Firmenwagen auch für Privatfahrten, muss der Arbeitgeber den geldwerten Vorteil versteuern. Dieser geldwerte Vorteil ist gut versteckt in Ihrem Bruttoarbeitslohn enthalten. Es lohnt sich, hier noch einmal nachzurechnen, zumal dies mit der Steuer-Spar-Erklärung 2010 ganz einfach ist.


Erfassung Lohnsteuerbescheinigung
Steuer-Spar-Erklärung 2010
(zum Vergößern anklicken)



Korrektur Versteuerung Firmenwagen
Steuer-Spar-Erklärung 2010
(zum Vergößern anklicken)

In der Regel versteuert Ihr Arbeitgeber den geldwerten Vorteil nach der pauschalen 1-Prozent-Methode. Mit diesem pauschalen Ansatz wird oft zu viel versteuert, insbesondere dann, wenn das Fahrzeug wenig privat genutzt wird.

Alternative: Sie berechnen den geldwerten Vorteil anhand der Nachweismethode. Dazu müssen Sie ein Fahrtenbuch führen. Die laufenden Kosten des Fahrzeugs lassen Sie sich vom Arbeitgeber bescheinigen. In der Steuer-Spar-Erklärung 2010 können Sie Ihren Fall dann einfach überprüfen und den Bruttoabeitslohn korrigieren.

Aktivieren Sie dazu bei der Erfassung Ihrer Lohnsteuerbescheinigung unten den Haken »Dienst- oder Firmenwagen: Korrektur Versteuerung«. In der darunter liegenden Tabelle können Sie nun mehrere Firmenwagen erfassen und die Versteuerung überprüfen. Kommt die Steuer-Spar-Erklärung zum Ergebnis, dass die Nachweismethode günstiger ist, wird der Bruttoarbeitslohn automatisch gekürzt. Sie müssen nichts weiter beachten. Reichen Sie aber beim Finanzamt die vom Programm erstellte Anlage »Firmenwagen« ein. Dann bleibt garantiert keine Frage mehr offen.

Weitere News zum Thema

  • Neu ab 2019: Steuern sparen bei der 1%-Regelung

    [] Die meisten Firmenwagen dürfen auch privat genutzt werden. Im Gegenzug muss der Arbeitnehmer den geldwerten Vorteil versteuern. Entweder führt er dafür ein Fahrtenbuch, oder er wählt die bequeme 1%-Regelung. Bei dieser gibt es ab dem nächsten Jahr eine interessante Änderung. mehr

  • Steuerfreie Sachbezüge: BFH zur Abgrenzung zwischen Bar- und Sachlohn

    [] Der BFH beschäftigte sich mit der Abgrenzung zwischen Bar- und Sachlohn bei Gewährung von Krankenversicherungsschutz durch Arbeitgeber. Die Frage, ob Bar- oder Sachlohn vorliegt, ist für die Freigrenze des § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG erheblich: Danach sind Sachbezüge bis 44 Euro im Kalendermonat steuerfrei. mehr

  • Keine Lohnsteuerpauschalierung bei Gehaltsumwandlung

    [] Eine pauschale Lohnversteuerung von Zuschüssen des Arbeitgebers zu Fahrtkosten und Aufwendungen des Arbeitnehmers für die Internetnutzung ist nur zulässig, wenn diese Leistungen zusätzlich zum ursprünglich vereinbarten Bruttolohn erbracht werden. Dies hat das FG Düsseldorf entschieden. mehr

  • Firmenwagen: Privatnutzung darf trotz Nutzungsverbot angenommen werden

    [] Bei einem Gesellschafter ist die auf den Beweis des ersten Anscheins gestützte Annahme, er habe einen ihm zur Verfügung stehenden Dienst-Pkw privat genutzt, auch dann möglich, wenn formal ein Nutzungsverbot zwischen den Gesellschaftern vereinbart worden ist. Dies hat das FG Hamburg entschieden. mehr

  • Wenn das Finanzamt ehrliche Angaben von Arbeitnehmern ignoriert...

    [] Ein Finanzamt übernahm die elektronisch übermittelten Lohndaten eines Arbeitnehmers, der aber einen anderen Arbeitslohn in seiner Steuererklärung erklärt hatte. Wenn das dem Finanzamt später irgendwann auffällt, ist es zu spät: Ändern nicht mehr möglich, sagt der BFH. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.