Firmenwagen-Rechner 2013

Firmenwagen-Rechner 2013

 - 

Mit unserem Firmenwagen-Rechner können Sie berechnen, wie viel das Finanzamt für einen Firmenwagen kassiert, wenn der Nutzungswert pauschal nach der 1 %-Methode ermittelt wird. So können Sie gut gerüstet in die nächste Gehaltsverhandlung gehen und wissen, wie groß der finanzielle Vorteil eines Firmenwagens tatsächlich ist.

zum Firmenwagen-Rechner

Bei der Pauschalmethode errechnet sich der steuerpflichtige geldwerte Vorteil aus dem Listenpreis für das überlassene Firmenfahrzeug. Diese 1 %-Regelung ist nach bisheriger Rechtsprechung verfassungsgemäß – auch für gebraucht erworbene Fahrzeuge (BFH-Urteil vom 24.2.2000, III R 59/98 ).

Der Nutzungswert für Privatfahrten wird monatlich versteuert und beträgt jeweils 1 % des Listenpreises. Aufs Jahr gerechnet versteuern Sie somit 12 % des Listenpreises. Entscheidend für die Höhe des steuerpflichtigen Nutzungswerts kommt es also darauf an, wie der Listenpreis zu ermitteln ist.

Doch weicht aufgrund gewährter Rabatte in der Kfz-Branche der Listenpreis immer mehr vom tatsächlichen Verkaufspreis ab. Ein Firmenwagenbesitzer hat deshalb gegen die 1 %-Regelung geklagt, da diese ohne Berücksichtigung der üblichen Rabatte gegen das Grundgesetz verstoße. Bislang leider ohne Erfolg (Niedersächsisches FG vom 14.9.2011, 9 K 394/10 ; Az. der Revision VI R 51/11). Jetzt muss der Bundesfinanzhof entscheiden.

Wird bei Ihnen die 1 %-Regelung angewandt, können Sie unter Hinweis auf diese Revision Einspruch gegen Ihren Steuerbescheid einlegen und Ruhen des Einspruchsverfahrens nach § 363 Abs. 2 Satz 2 AO beantragen.

Weitere News zum Thema

  • Keine Lohnsteuerpauschalierung bei Gehaltsumwandlung

    [] Eine pauschale Lohnversteuerung von Zuschüssen des Arbeitgebers zu Fahrtkosten und Aufwendungen des Arbeitnehmers für die Internetnutzung ist nur zulässig, wenn diese Leistungen zusätzlich zum ursprünglich vereinbarten Bruttolohn erbracht werden. Dies hat das FG Düsseldorf entschieden. mehr

  • Firmenwagen: Privatnutzung darf trotz Nutzungsverbot angenommen werden

    [] Bei einem Gesellschafter ist die auf den Beweis des ersten Anscheins gestützte Annahme, er habe einen ihm zur Verfügung stehenden Dienst-Pkw privat genutzt, auch dann möglich, wenn formal ein Nutzungsverbot zwischen den Gesellschaftern vereinbart worden ist. Dies hat das FG Hamburg entschieden. mehr

  • Wenn das Finanzamt ehrliche Angaben von Arbeitnehmern ignoriert...

    [] Ein Finanzamt übernahm die elektronisch übermittelten Lohndaten eines Arbeitnehmers, der aber einen anderen Arbeitslohn in seiner Steuererklärung erklärt hatte. Wenn das dem Finanzamt später irgendwann auffällt, ist es zu spät: Ändern nicht mehr möglich, sagt der BFH. mehr

  • Wenn Kollegenstreit auf dem Weg zur Arbeit eskaliert

    [] Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit einem Kollegen gemeinsam zur Arbeit. Dann gibt es Streit. Und es wird handgreiflich. Klar: Das wird Ihnen so hoffentlich wohl niemals passieren. Doch wenn sich so etwas ereignen sollte: Bei Verletzungsfolgen kann ggf. die Berufsgenossenschaft eintreten. Das entschied das Landessozialgericht Baden-Württemberg am 22.11.2017 (Az. L 1 U 1277/17). mehr

  • Besteuerung von Aufstockungsbeträgen zum Transferkurzarbeitergeld

    [] Erhält ein Arbeitnehmer von einer Transfergesellschaft, in der er nach Beendigung seines bisherigen Arbeitsverhältnisses übergangsweise beschäftigungslos angestellt ist, Aufstockungsbeträge zum Transferkurzarbeitergeld, unterliegen diese Beträge dem ermäßigten Steuertarif. mehr

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.