Firmenwagen: Besteuerung von Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte

 - 

Für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte wird in der Regel ein pauschaler Zuschlag von 0,03% des Bruttolistenpreises des Fahrzeuges erhoben. Ein Steuerzahler klagte gegen diese Regelung und gewann vor dem Finanzgericht. Das Finanzamt legte zwar Revision ein, zog diese jetzt aber zurück.

Für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte wird in der Regel ein Zuschlag von 0,03% des Fahrzeugbruttolistenpreises pauschal erhoben. Diese Regelung ist für viele Steuerzahler ungünstig. Bei einer genauen Abrechnung würden sie bares Geld sparen. Bei einem betroffenen Steuerzahler machte die unterschiedliche Berechnungsweise einen geldwerten Vorteil von knapp 1.000 Euro im Jahr aus. Deshalb klagte er mit Hilfe des Bundes der Steuerzahler gegen diese Regelung.

Mit Erfolg. Das Niedersächsische Finanzgericht gab dem Kläger Recht, allerdings legte das Finanzamt gegen das Urteil postwendend Revision beim Bundesfinanzhof ein.

Nun gibt das Finanzamt klein bei und zieht noch vor einer möglichen Gerichtsverhandlung die Revision zurück. Damit wird das steuerzahlerfreundliche Urteil des Niedersächsischen Finanzgerichtes rechtskräftig. Das ist gut für alle Nutzer von Dienstwagen, die eine genaue Abrechnung bevorzugen.

Achtung: Betroffene Steuerzahler sollten in dieser Sache unbedingt ihren Steuerbescheid offenhalten. So können sie von der Wendung der Finanzverwaltung profitieren. In Kürze dürfte dazu auch ein Verwaltungsschreiben erscheinen.

Quelle: Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. Pressemitteilung vom 29.3.2011

Weitere News zum Thema

Weitere News zum Thema

schließen

Link empfehlen

Mit der Inanspruchnahme des Services willigen Sie in folgende Vorgehensweise ein:

Ihre eigene E-Mail-Adresse und die des Empfängers werden nur zu Übertragungszwecken verwendet - um den Adressaten über den Absender zu informieren, bzw. bei einem Übertragungsfehler eine Benachrichtigung zu übermitteln. Um einen Missbrauch dieses Services zu vermeiden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten (IP-Adresse) jedes Nutzers der versandten E-Mail in Form eines E-Mail-Header-Record (X-Sent-by-IP) beifügen und für einen Zeitraum von zwei Monaten speichern. Sofern Dritte glaubhaft machen, dass sie durch die Versendung eines Artikels im Rahmen dieses Services in ihren Rechten verletzt wurden, wird Steuertipps.de die Identifikationsdaten zur Rechtsverfolgung herausgeben.