ELENA wird an drei Punkten geändert

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Die Kritik an dem Datenerfassungs- und Datenvernetzungsprojekt ELENA (Elektronischer Entgeltnachweis) schlug so hohe Wellen, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) nun reagiert und angekündigt hat, das Verfahren in drei Punkten zu ändern.

ELENA steht für zukunftsfähige Verwaltung, Abbau der Bürokratie und somit Kosteneinsparung seitens der Arbeitgeber. Die in Papierform notwendigen Bescheinigungen der Arbeitgeber für die Beantragung von Sozialleistungen wie Eltergeld, Wohngeld und Arbeitslosengeld I sollen ab 2012 ausschließlich durch elektronische Meldungen ersetzt werden.

Doch bis dahin scheint noch ein langer Weg zu sein, denn das Verfahren soll in 3 Punkten geändert werden, erklärte Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen:

  • Streikzeiten müssen nicht als solche erfasst werden,
  • nur die unerlässlichen Daten sollen erhoben werden und
  • Arbeitnehmern wird noch in diesem Jahr ein im SGB IV gesetzlich verbrieftes Anhörungsrecht eingeräumt, wenn über den Inhalt der zu erhebenden Daten entschieden wird.

 

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