Arbeitslosengeld: Verbesserungen für häufig kurz befristet Beschäftigte

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Wer häufig kurz befristet beschäftigt wird, kann künftig bereits nach sechs statt nach zwölf Monaten Versicherungszeit Arbeitslosengeld bekommen. Die Änderung hilft vor allem der Kulturbranche.

Wenn sich bei Ihnen kurze Arbeits- und Arbeitslosigkeitsphasen abwechseln, hatten Sie bisher kaum eine Chance, Arbeitslosengeld zu beziehen. Sie zahlten zwar Beiträge, kamen aber nie auf die nötigen Vorversicherungszeiten. Für die nächsten drei Jahre gilt: Sie können bereits nach sechs statt nach zwölf Monaten Versicherungszeit Arbeitslosengeld bekommen (§123 Abs. 2 SGB III).

Das ist eine der Neuregelungen des "Dritten Gesetzes zur Änderung des Vierten Buches Sozialgesetzbuch und anderer Gesetze", dem der Bundesrat am 10.7.2009 zugestimmt hat. Die Regelung tritt laut Gesetz "am ersten Tag des auf die Verkündung folgenden Kalendermonats" in Kraft. Das bedeutet: Wird das Gesetz noch diesen Monat im Bundesgesetzblatt verkündet, tritt es am 1.8.2009 in Kraft, bei einer Verkündung im August tritt es am 1.9.2009 in Kraft.

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