Aktienoptionen: Einnahmen sind steuerbegünstigt

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Einnahmen aus einem Aktienoptionsprogramm sind für einen Arbeitnehmer steuerbegünstigt. Sie sind eine Vergütung für eine mehrjährige Tätigkeit. Das gilt auch dann, wenn die Optionen nicht einheitlich in einem Steuerjahr eingelöst werden.

Aktienoptionen räumen dem Arbeitnehmer das Recht ein, Aktien seines Arbeitgebers zu einem späteren Zeitpunkt zu einem im Voraus festgelegten Preis zu kaufen. Liegt der tatsächliche Aktienkurs zu diesem Zeitpunkt höher als der vereinbarte Preis, macht der Arbeitnehmer Gewinn. Mit diesem Modell wollen Unternehmen ihre Angestellten motivieren, durch ihre Leistung zur Kurssteigerung beizutragen.

Die Differenz zwischen Aktienkurs und Kaufpreis gilt als Arbeitslohn. Die gute Nachricht für alle Betroffenen: Dieser Arbeitslohn ist steuerbegünstigt. Er wird nach der Fünftelregelung mit einem niedrigeren Steuersatz als normales Einkommen besteuert.

Wollen Sie von der Regelung profitieren, müssen Sie auf zwei Punkte achten: Erstens müssen Sie die jeweilige Aktienoptionen mindestens 12 Monate halten, bevor Sie sie einlösen. Zweitens müssen Sie in diesen zwölf Monaten für den Arbeitgeber, der die Rechte eingeräumt hat, tätig sein.

Unschädlich ist es hingegen, wenn Sie aus einem Aktienoptionsprogramm laufend Optionen beziehen und nicht einheitlich, sondern in mehreren aufeinanderfolgenden Jahren einlösen (BFH-Urteil vom 18.12.2007, Az. VI R 62/05).

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