Grundsicherung im Alter: neue Bedarfssätze seit 1.1.2018

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Die neuen Regelbedarfssätze bei den Grundsicherungsleistungen liegen vor. Diese gelten u.a. für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung.

Zum 1.1.2018 erhöhen sich die Regelsätze bei den Grundsicherungsleistungen (Hartz IV, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) zwischen 5,– € und 7,– €. Das sieht die Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2018 vor.

Einem Alleinstehenden wird danach im nächsten Jahr monatlich ein Regelbedarf von 416,– € zugestanden (zuzüglich der Kosten für Wohnungsmiete und Heizung). Das sind 7,– € mehr als zuvor.

Die Sätze für Partner in Bedarfsgemeinschaften steigen von 368,– € auf 374,– € im Monat, sodass ein Paar insgesamt monatlich 12,– € mehr erhält.

Die geringste Steigerung ist für Kinder unter sechs Jahren vorgesehen. Diese erhalten künftig monatlich 240,– € (vorher: 237,– €).

Dazu werden noch die (angemessenen) Kosten für die Wohnung berücksichtigt, die unterschiedlich hoch ausfallen. Das Grundsicherungsniveau lässt sich einfach errechnen durch die Formel »Miete plus Regelsatz«: Bei einem (Eck-)Regelsatz für einen Alleinstehenden in Höhe von 416,– € und einer monatlichen Warmmiete von 400,– € liegt das (individuelle) Grundsicherungsniveau bei 816,– €.

Liegen die Alterseinkünfte hierunter, besteht ggf. ein Anspruch auf einen Zuschuss durch das Sozialamt.

Gerade in Großstädten kommen viele Rentner durch die Miet- und Heizungskosten in den Bereich des Grundsicherungsanspruchs. Beispielsweise werden in München für einen Alleinstehenden Kaltmieten von bis zu 642,– € vom Sozialamt akzeptiert und ggf. bezuschusst.

In München liegt die Grundsicherungsschwelle für einen Alleinstehenden bei Berücksichtigung der Miet- und Heizkosten bei rund 1.100,– €.

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