Sozialbestattung: Fast 20.000 Begräbnisse im Jahr bezahlen die Steuerzahler

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Viele Menschen rutschen im Alter in die Armut. Das kann so weit gehen, dass für ihr Begräbnis kein Geld übrig bleibt. Wenn dann keine Verwandten einspringen können, muss das Sozialamt zahlen.

Die Anzahl der Sozialbestattungen ist innerhalb von vier Jahren um 38 Prozent gestiegen. Im Bundesgebiet mussten die Sozialämter 2009 insgesamt 19.106 mal die Kosten für ein Begräbnis übernehmen, weil die Verstorbenen dafür finanziell nicht vorsorgen konnten und die Hinterbliebenen nicht in der Lage waren, deren Bestattungskosten zu übernehmen. Die Kosten für die Sozialbegräbnisse erhöhten sich von 2006 bis 2009 von 41,3 Millionen Euro auf 52,8 Millionen Euro.

Die Übernahme der Bestattungskosten durch die Sozialämter nennt sich offiziell Sozialbestattung. Was jedoch zu einer würdigen Bestattung nach §74 des zwölften Sozialgesetzbuchs gehört, regeln die Kommunen in eigener Regie. Je nach Kassenlage fällt das Begräbnis ganz unterschiedlich aus.

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