Pflichtteil ist bei Schenkung zu ergänzen

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Zwei enterbte Söhne eines Verstorbenen verklagten dessen Erben auf Ergänzung ihres Pflichterbteils. Dieser hatte zu Lebzeiten des Erblassers das Bezugsrecht für seine Lebensversicherung bekommen.

Die enterbten Söhne berechneten ihre Forderungen anhand der ausbezahlten Versicherungsleistung.
Der Bundesgerichtshof (BGH) entschied sich für eine andere Berechnungsmethode (Az. VI ZR 73/08).

Er stellte fest, dass es allein auf den Wert ankommt, den der Erblasser gegen den Lebensversicherer in der letzten Sekunde seines Lebens hätte umsetzen können.

Das wäre der Rückkaufswert der Versicherung gewesen. Und dieser liegt i.d.R. niedriger als die Versicherungsleistung.

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